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QUELLEN

Quellen & Rechennachweise

Hier liegen die Quellen und eigenen Rechennachweise, auf die die Marker in den Texten verweisen. Die IDs bleiben stabil, auch wenn diese Seite später wächst oder neu sortiert wird.

[Q01]

Forster, P. M. et al. (2026): Indicators of Global Climate Change 2025: annual update of key indicators of the state of the climate system and human influence. Earth System Science Data 18. Aktueller wissenschaftlicher Stand u. a. zu Erwärmung, anthropogenem Einfluss und verbleibenden CO₂-Budgets.

[Q02]

Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) (2022): Wie viel CO₂ darf Deutschland maximal noch ausstoßen? Fragen und Antworten zum CO₂-Budget. Für die nationale Budgetableitung verwendet der SRU ein Pro-Kopf-Emissionsrecht und den deutschen Anteil an der Weltbevölkerung.

[Q03]

Umweltbundesamt (UBA): Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland. Für 2025 weist das UBA 573,5 Mio. t CO₂ aus; dieser Wert wird für die laufende Countdown-Fortschreibung verwendet.

[Q04]

Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) (2024): Anhang 3.1.1 zur Anlage 3 – Bilanzierungsregeln des QNG für Wohngebäude, Version 1.4, 19.07.2024. Grundlage u. a. für Bezugsfläche, 50-jährigen Betrachtungszeitraum, Lebenszyklusmodule und QNG-Rechenkonventionen.

[Q05]

Frankreich / RE2020: aktuelle amtliche Methodik zur dynamischen Lebenszyklusanalyse sowie amtliche Vorbereitungsunterlagen. Der aktuelle Guide dokumentiert die zeitabhängige Gewichtung; der GE13-Bericht von 2019 dokumentiert die damals diskutierte A1–A5-Abzweigung „à la construction“ und ihre Vor- und Nachteile.

[Q06]

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) (2026): Rahmenwerk für klimaneutrale Gebäude und Standorte, überarbeitete Fassung 2026. Im Arbeitsmodell verwendet für den jahresbezogenen deutschen Strom-Dekarbonisierungspfad.

[Q07]

Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB): ganzheitliche Bewertungsmethodik mit ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen, technischen und prozessualen Qualitäten.

[Q08]

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB): Bewertung und Auszeichnung im Rahmen der DGNB Zertifizierung; Mehrkriterienbewertung über ökologische, ökonomische, soziokulturelle/funktionale, technische, Prozess- und Standortqualität.

[R01]

Eigene EFH-LCA-Vergleichsrechnung bauwen.de / nBau. Ausgangsdaten aus Bauteileditor.de und ÖKOBAUDAT, weiterverarbeitet und um QNG-Rechenregeln und -Konventionen ergänzt. Kanonischer Zahlenstand: EFH-LCA-MASTER-2026-08-23_FINAL.

[R02]

Eigene Countdown-Rechnung bauwen.de: globales Restbudget → rechnerischer deutscher Pro-Kopf-Anteil → lineare Fortschreibung mit 573,5 Mio. t CO₂/Jahr. Keine Prognose.

[Q09]

Gebäudeenergiegesetz, § 20 Abs. 2: Für ungekühlte Wohngebäude war bis zum 31.12.2023 die Berechnung nach DIN V 4108-6:2003-06 einschließlich Berichtigung 1:2004-03 in Verbindung mit DIN V 4701-10:2003-08 zulässig.

[Q10]

ÖKOBAUDAT 2020-II, veröffentlicht am 03.04.2020. Diese archivierte Datenbankversion bildet den Datenstand der ursprünglichen Vergleichsrechnung.

[Q11]

DIN EN 15804:2014-07, deutsche Fassung EN 15804:2012+A1:2013. Normgeneration der in der ursprünglichen Vergleichsrechnung verwendeten A1-Produktdaten.

[Q12]

DIN EN 15978:2012-10, deutsche Fassung EN 15978:2011: Bewertung der umweltbezogenen Qualität von Gebäuden – Berechnungsmethode. Sie beschreibt die Lebenszykluslogik auf Gebäudeebene, auf die sich die verwendete Bilanzierung stützt.

[Q13]

QNG: Hintergrund zur Übergangslösung „Ökobilanzierung-Rechenwerte“. Die QNG-Rechenwerte enthalten Materialdatensätze aus der ÖKOBAUDAT gemäß DIN EN 15804+A1, ergänzt unter anderem um Daten zum Lebensende; für den offiziellen QNG-/KFN-Nachweis ist die jeweils vorgegebene Rechenwerttabelle verbindlich.

[Q14]

ÖKOBAUDAT: Umstellung auf DIN EN 15804+A2. A2 verändert und erweitert die Ökobilanzindikatoren; A1- und A2-Wirkindikatoren sind deshalb nicht miteinander zu vermischen. Das QNG beschreibt die A2-ÖKOBAUDAT als Weiterentwicklung seiner Datengrundlage.

[Q15]

Boverket – schwedische Klimadeklaration. Seit 2022 umfasst die verpflichtende Klimadeklaration für viele Neubauten die Bauphase A1–A5. Die Methodik zeigt, wie A4/A5 mit vereinfachten Systemgrenzen, generischen Daten, Standardwerten und verfügbaren Projektdaten handhabbar gemacht werden.

[Q16]

Boverket 2026 – Vorschlag im Zuge der EPBD-Umsetzung: Life-Cycle-GWP berichten und A1–A5 zusätzlich separat begrenzen. Stand 2026: Vorschlag, noch kein geltendes Grenzwertrecht.

[Q17]

CEREMA / Groupe d’expertise 13, Vorbereitung der RE2020, „Expression des exigences“, Version 5, 11.03.2019. Abschnitt 8.4 diskutiert A1–A5 als eigenen Konstruktionsindikator; genannt werden unter anderem geringere Unsicherheit und die Reduktion von Emissionen, die „dès aujourd’hui“ entstehen. Frankreich übernahm diesen Vorschlag nicht und entwickelte die dynamische Lebenszyklusmethodik der RE2020.

[Q18]

FASBA / Bau EPD GmbH: Umweltproduktdeklaration Baustroh 2024, BAU-EPD-Fasba-2024-1-GaBi-Baustroh, 23.12.2024, gültig bis 23.12.2029, EN 15804+A2. Belegt biogene CO₂-Aufnahme, GWP-biogenic in A1–A3 und die modellierte Rückemission im End-of-Life-Szenario C3; zur Nachnutzungsphase liegen laut EPD noch keine Erfahrungen vor.

[Q20]

Reduction Roadmap – private dänische Initiative zur Übersetzung eines verbleibenden globalen CO₂-Budgets in einen Reduktionspfad für den Gebäudesektor. Reduction Roadmap 3.0 nennt öffentlich für 2027 eine Ziellinie von 4,6 kg CO₂e/(m²·a) für 1,5 °C bei 50 % Wahrscheinlichkeit.